Das Pharmaziestudium

Das Studium der Pharmazie bereitet die Studenten auf die späteren Aufgaben als Apotheker in der Apotheke, Industrie oder Wissenschaft vor. Kernbereiche eines Apothekers sind die Entwicklung, Produktion, Prüfung, Beurteilung und Abgabe von Arzneimitteln.
Das Studium gliedert sich in ein viersemestriges Grundstudium, ein anschließendes viersemestriges Hauptstudium und einem abschließendem Praktischen Jahr. Außerdem wird eine Famulatur von acht Wochen gefordert.
Nach dem Grundstudium absolviert ihr die erste von drei pharmazeutischen Prüfungen, das erste Staatsexamen. Nach dem Hauptstudium folgt dann die zweite und wichtigste pharmazeutische Prüfung und nach dem Praktischen Jahr die dritte und letzte pharmazeutische Prüfung. Ziel ist es, nach diesen fünf Jahren die Approbation zum Apotheker zu erlangen, die in Deutschland notwendig ist, um als Apotheker tätig zu sein.
Zu den Tätigkeitsfeldern eines Apothekers zählen die öffentliche Apotheke, auch Offizinapotheke genannt, die Krankenhausapotheke sowie die pharmazeutische Industrie.

Während des Studiums bekommt man Einblicke in verschiedenste Fachrichtungen, da das Pharmaziestudium breit gefächert ist. Der Hauptteil des Grundstudiums wird nach wie vor durch Chemie bestimmt, daneben werden aber auch die Biologie, Physik und Physiologie immer wichtiger. Im Hauptstudium wird es dann noch interessanter mit der Technologie, Pharmakologie, Biochemie und klinischen Pharmazie.